Around the Book World

Published: 26.5.2026

Jede Woche fasst unser Kolumnist Carlo Carrenho die internationale News der Branche zusammen. Diesmal: wenn Spotify Audible kaufen würde, Manga mit KI, von Piraterieangst zu KI-Lizenzerlösen, Anti-Amazon-Allianz in Deutschland

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Was wäre, wenn Spotify Audible kaufen würde? China erlebt gerade etwas Ähnliches

Music Business Worldwide berichtet, dass Chinas staatliche Marktaufsichtsbehörde die Übernahme der Hörbuch- und Podcastplattform Ximalaya durch Tencent Music im Wert von 2,4 Milliarden US-Dollar unter Auflagen genehmigt hat. Die Transaktion war erstmals in einem SEC-Filing vom Juni 2025 bekannt geworden. Laut Behörde muss Tencent Music — Betreiber von QQ Music, Kugou Music und Kuwo Music — Preise, Servicestandards, den Umfang kostenloser Inhalte sowie die Vertriebsoptionen für Creator bei Ximalaya beibehalten und bestehende exklusive Online-Audio-Lizenzvereinbarungen beenden. Tencent erklärte, die Auflagen erfüllen zu wollen. Der Deal umfasst 1,26 Milliarden US-Dollar in bar sowie Tencent-Music-Aktien der Klasse A im Umfang von bis zu 5,2 Prozent der ausstehenden Aktien.

Carlo's take: Die Transaktion lässt sich grob mit einem hypothetischen Audible-Kauf durch Spotify in westlichen Märkten vergleichen, auch wenn Ximalaya deutlich breiter als kombinierte Hörbuch- und Podcastplattform aufgestellt ist. In China werden Hörbücher, Podcasts und Spoken-Word-Streaming typischerweise unter dem umfassenderen Begriff „Online Audio“ zusammengefasst, mit weniger klaren Trennlinien zwischen den Formaten als in westlichen Publishing- und Medienmärkten. Die Übernahme unterstreicht zugleich die Dimension des chinesischen Audiomarkts: Ximalaya soll rund 300 Millionen Nutzerinnen und Nutzer und einen Jahresumsatz von etwa 1 Milliarde US-Dollar haben. In IPO-Unterlagen aus dem Jahr 2023 gab das Unternehmen an, dass sein Katalog 340 Millionen Audiotracks und weitere Audioinhalte umfasste.

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Manga-Übersetzungen per KI

HON.jp berichtet, dass die japanische Digitalpublishing-Plattform BookWalker gemeinsam mit ihrer taiwanischen Niederlassung einen KI-gestützten Manga-Übersetzungsviewer für selbstpublizierte Werke – sogenannte doujin – gestartet hat. Entwickelt wurde der Dienst mit dem Manga-Übersetzungs-Startup Mantra. Er übersetzt japanische Werke für Leserinnen und Leser in Taiwan ins traditionelle Chinesisch und taiwanische Werke für Leserinnen und Leser in Japan ins Japanische. Die übersetzten Dialoge werden als Untertitel unter den Panels angezeigt, während die Originalzeichnungen unverändert bleiben. Laut Mantra nutzt das System OCR, maschinelle Übersetzung und multimodale LLMs; die Erkennungsgenauigkeit von Texten in Sprechblasen liege inzwischen bei 99 Prozent.

Carlo's take: Trotz anhaltender Vorbehalte gegenüber KI-Übersetzungen im Publishing zeigen Experimente wie dieses, dass die Technologie in einzelnen Bereichen bereits ein beachtliches Niveau erreicht hat. Dass die Initiative mit selbstpublizierten Manga startet, ist strategisch bemerkenswert: Unabhängige Creator sind häufig offener für Experimente und KI-basierte Workflows als kommerzielle Rechteinhaber. Das Projekt spiegelt zudem Japans wachsendes Interesse wider, die internationale Reichweite seiner Inhalte und Mangakultur auf weitere Sprachen und Märkte auszuweiten.

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Britischer Verlag wagt Direktvertrieb in Deutschland

Laut The Bookseller wird Storm Publishing in der zweiten Jahreshälfte 2026 erstmals deutsch- und spanischsprachige Ausgaben veröffentlichen, nach dem Start von Storm Italia mit Giunti Editore im Januar. Anders als beim italienischen Modell werden die deutschen und spanischen Programme keinen lokalen Verlagspartner haben. Storm übernimmt Redaktion, Produktion, Marketing und Distribution stattdessen direkt über eine interne Übersetzungsinitiative. Das Debütprogramm umfasst 24 Titel aus verschiedenen Genres der Unterhaltungsliteratur. Verleger Oliver Rhodes (Foto) war früher Digital Publishing Director bei Hachette UK.

Carlo's take: Der Schritt steht für einen breiteren Trend zu grenz- und sprachübergreifendem Publishing, da Technologie Übersetzung und digitale Distribution international leichter steuerbar macht. In diesem Fall veröffentlicht ein britischer Verlag direkt auf Spanisch und Deutsch, um Leserinnen und Leser in diesen Märkten zu erreichen, ohne auf Rechteverkäufe oder lokale Partner angewiesen zu sein. Die Entwicklung erinnert auch an die jüngste Kritik in der britischen Publishing-Branche, als deutsche Verlage (z.B. Hanser) englischsprachige Rechte für den deutschen Markt erwarben. Storms Strategie geht noch weiter, indem der Verlag direkt in fremdsprachige Märkte hinein publiziert — und damit die Frage aufwirft, ob die genannte marktprotektionistische Kritik noch fair und frei von Doppelmoral ist, sobald sich die geografischen Vorzeichen umkehren.

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Spotify dreht bei Hörbüchern auf

Spotify teilte mit, dass die Hörstunden im Hörbuchbereich im Jahresvergleich um 60 Prozent gestiegen sind. Audiobooks+, das kostenpflichtige Add-on, um 15 zusätzliche Stunden zu hören, hat inzwischen 1 Million Abonnentinnen und Abonnenten erreicht und steuert auf einen annualisierten wiederkehrenden Umsatz von 100 Millionen US-Dollar zu. Die Zahlen wurden während Spotifys Investor Day 2026 vorgestellt. Dort kündigte das Unternehmen außerdem an, Audiobooks+ im Sommer um neue Add-on-Tarife mit höheren Stundenkontingenten zu erweitern und den Hörbuchzugang später auch auf Family- und Student-Abos auszuweiten. Spotify will zudem neue Discovery-Funktionen einführen, darunter konversationelle Empfehlungen und eine Hörbuchversion von Prompted Playlist. Spotify for Authors wird auf zehn weitere Sprachen ausgeweitet. Im Juni plant das Unternehmen außerdem den Start einer geschlossenen Beta für Audiobook Creation Tools, die auf der Digital-Voice-Technologie von ElevenLabs basieren und Selfpublishern ermöglichen sollen, Hörbücher ohne Exklusivverträge zu erstellen und zu veröffentlichen. Dazu auch die Berichterstattung in unserem Audio-Channel.

Carlo's take: Im Markt hatte es Erwartungen gegeben, dass Spotify beim Investor Day nur wenig Zeit auf Hörbücher verwenden und sich vor allem auf Musik und Podcasts konzentrieren würde. Doch schon früh in der Präsentation wurde deutlich, dass Hörbücher als Kerngeschäftsfeld neben den anderen Sparten behandelt werden. Spotify wirkte zudem sehr zufrieden mit der bisherigen Entwicklung seines Hörbuchgeschäfts und überzeugt von dessen langfristigem Potenzial. Owen Smith (Foto: Spotify), Spotifys Head of Audiobooks, erhielt während der Präsentation eine prominente Rolle. Die neu veröffentlichten Zahlen und Produktpläne verstärkten den Eindruck, dass das Unternehmen dauerhaft auf Hörbücher setzt — und das Format nicht nur als Experiment behandelt.

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Von Piraterieangst zu KI-Lizenzerlösen

Giornale della Libreria berichtet, dass Maurizio Messina, Leiter der Academic Professional Group des italienischen Verlegerverbands, auf der Turiner Buchmesse sagte, das akademisch-professionelle Segment mache inzwischen knapp 30 Prozent des italienischen Buchmarkts aus. Piraterie verursache 283 Millionen Euro Schaden, was 40 Prozent des in der jüngsten Ipsos-Doxa-Studie ermittelten Gesamtschadens entspreche. Laut Messina trifft Piraterie die Hochschulverlage mit 165 Millionen Euro, verglichen mit einem Umsatz von 141 Millionen Euro im Jahr 2025. Er sagte außerdem, der Hochschulverlagssektor habe 2025 gegenüber 2024 einen Umsatzrückgang von 7,6 Prozent verzeichnet und seit 2019 insgesamt 35 Prozent verloren.

Carlo's take: Die Piraterieproblematik im akademisch-professionellen Publishing – in Italien wie weltweit – dürfte mit der Entwicklung von KI komplexer werden. Studierende werden Chatbots und KI-Plattformen voraussichtlich stärker nutzen, wodurch neuer Druck rund um Urheberrecht und Lizenzierung entsteht. Eine mögliche Antwort könnte darin bestehen, KI nicht grundsätzlich abzuwehren, sondern direkt mit KI-Unternehmen zu verhandeln und neue Geschäftsmodelle für lizenzierte Inhaltsnutzung zu entwickeln. Ein interessantes Beispiel ist Bloomsbury, wie The Bookseller hervorhob: Die Sparte Academic & Professional erzielte im Geschäftsjahr bis Februar 2026 ein Umsatzwachstum von 29 Prozent auf 107,7 Millionen Pfund. Der Gewinn vor Steuern und Sondereffekten stieg von 12,5 Millionen Pfund auf 25 Millionen Pfund – getrieben unter anderem durch KI-Lizenzerlöse nach der ersten nicht exklusiven KI-Lizenzvereinbarung für akademische Inhalte, die im Juli 2025 angekündigt wurde.

Hörbuchpiraterie erreicht das KI-Zeitalter

Die New York Times berichtet, dass sich piratisierte, KI-generierte Hörbücher auf YouTube verbreiten. Nicht autorisierte synthetische Versionen von Bestsellern — darunter John Grishams The Widow — erreichen dort große Reichweiten. Die Association of American Publishers (AAP) gibt an, dass der Umsatz mit digitalen Hörbüchern im vergangenen Jahr 1,1 Milliarden US-Dollar erreichte, ein Plus von mehr als 310 Prozent seit 2016. Vermillio, eine Plattform für KI-Lizenzierung und Schutztechnologie, die kürzlich vom Verband beauftragt wurde, erklärte, innerhalb eines Monats nach Erscheinen eines Bestsellers mehr als 5000 piratisierte KI-Hörbuchversionen online zu finden, die zusammen mehr als 200.000 Streams erzielten.

Carlo's take: Je stärker KI über die Experimentierphase hinausgeht und sich in Richtung stärkerem KI-Agenten-Einsatz bewegt, desto größer dürfte der Druck auf Buchpiraterie werden — insbesondere bei Hörbüchern, wo synthetische Stimmen Rechtsverletzungen einfacher und schwerer nachweisbar machen. Neben Durchsetzungsmaßnahmen der AAP und von Vermillio sollten Verlage womöglich auch stärker darauf achten, Hörbücher breiter und fairer verfügbar zu machen, da eingeschränkter Zugang und hohe Preise Piraterie begünstigen und unautorisierte Nutzung für manche Nutzerinnen und Nutzer sogar normalisieren können. In diesem Zusammenhang könnten KI-Produktionen Verlagen auch helfen, Backlisttitel und wirtschaftlich weniger naheliegende Bücher ins Audioformat zu bringen, um Anreize für Piraterie zu verringern. Auch Subscriptions-Modelle könnten illegales Kopieren weiter unattraktiver machen. Publishers Weekly berichtete zudem über Vermillios TraceID-System, das geschützte IP in KI-generierten Inhalten identifiziert und Rechteinhabern zugleich ermöglicht, autorisierte KI-Nutzung zu lizenzieren und zu monetarisieren.

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Ein schwedischer Kampf um die Indies

Boktugg berichtet, dass Storytel in Schweden „Storytel Pulse“ gestartet hat, eine Plattform, die Autorinnen und Autoren Echtzeitdaten zum Hörverhalten und Werkzeuge zur Profilverwaltung bietet. Der Dienst ermöglicht es ihnen, Live-Hörerzahlen, abgeschlossene Hörvorgänge, Bookshelf-Adds und Followerzahlen über alle ihre Storytel-Titel hinweg zu verfolgen, einschließlich Ausgaben verschiedener Imprints und Sprachen. Storytel kündigte an, Pulse später 2026 um Social-Sharing-Tools und interaktive Funktionen für die Autor-Hörer-Bindung zu erweitern.

Carlo's take: Die Entwicklung spiegelt den wachsenden Wettbewerb im schwedischen Hörbuch-Streamingmarkt wider und kommt in derselben Woche, in der Spotify „Spotify for Authors“ auf zehn Sprachen, darunter Schwedisch, ausgeweitet hat. Der zunehmende Wettbewerb bringt Plattformen dazu, Creatorinnen und Creatorn mehr Transparenz und Funktionalität anzubieten, einschließlich unabhängiger Autorinnen und Autoren, die nun besseren Zugriff auf Live-Performance-Daten und Audience-Insights über ihre Kataloge hinweg erhalten.

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Die Anti-Amazon-Allianz in Deutschland

Otto kündigte an, dass Thalia Marketplace-Partner für Bücher wird und zum Start rund 100.000 Titel in die Otto-App und auf otto.de bringt. Die Unternehmen wollen das Sortiment im laufenden Geschäftsjahr weiter ausbauen und Bücher als neue Kategorie im OTTO-Marktplatz etablieren. Roland Kölbl, Geschäftsführer E-Commerce & IT bei Thalia, sagte, die Partnerschaft unterstütze Thalias Omnichannel-Strategie, indem das Sortiment über eine der reichweitenstärksten Plattformen Deutschlands „Millionen neuer Leserinnen und Leser“ erreiche.

Carlo's take: Bemerkenswert ist die Partnerschaft, weil Thalia direkt mit Amazon und dessen Marketplace-Geschäft konkurriert. Durch den Schulterschluss mit Otto findet das Unternehmen einen Weg, selbst in das Marketplace-Modell einzusteigen — gemeinsam mit einem großen deutschen E-Commerce-Anbieter. Der Schritt positioniert beide Unternehmen als heimische Allianz, die ihre Reichweite gegenüber der Dominanz des Konzerns aus Seattle stärken will.

Was mir sonst noch aufgefallen ist

Eine verbietende Buchhandlung: Die schwedische Buchhandlung Banned Books & Co., die sich auf andernorts zensierte oder verbotene Bücher konzentriert, verbannt nun Bücher, die mithilfe von KI erstellt wurden, aus den eigenen Regalen. Die Gründer argumentieren, Literatur solle Ausdruck menschlicher Kreativität bleiben.

Ein Gutenberg-Neustart: Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz wird im Juni die 11. Ausgabe der Konferenz By the Book ausrichten, bei der Publishing-Forschung und Branchenpraxis über KI, digitale Transformation und die Zukunft publizistischer Infrastrukturen diskutieren.

60 lusophone Ohren: Der portugiesische Hörbuchproduzent Tale House bringt zur Buchmesse Lissabon ein eigenes Hörbuch-Hörerlebnis mit 30 Kopfhörern und Ausschnitten aus portugiesischen Titeln. Diese bislang beispiellose Initiative kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der lokale Hörbuchmarkt seine ersten Schritte macht.

Eine Kiwi-Konferenz: Neuseelands Buchhändlerinnen und Buchhändler reisen im Juli zu ihrer Jahreskonferenz und einem Trade Day nach Auckland, mit Branchendiskussionen, Workshops zu Kinderbüchern und sogar E-Mail-Marketing. Laut Books+Publishing.

Ein neuer Job: In Deutschland ist der frühere MVB-CEO Ronald Schild als kaufmännischer Geschäftsführer zur VG Wort gewechselt. Dort wird er die kaufmännischen Aktivitäten und digitalen Entwicklungsprojekte der Verwertungsgesellschaft für Autorinnen, Autoren und Verlage verantworten. Laut Börsenblatt.

Ein Buchhandlungs-Airbnb: Im schottischen Wigtown lässt dieses Airbnb Gäste eine echte unabhängige Buchhandlung betreiben, während sie in der Wohnung darüber wohnen. Das von der Wigtown Festival Company entwickelte literarische Erlebnis ist zu einer Kultattraktion für Bibliophile geworden, die für eine Woche Buchhändlerinnen oder Buchhändler sein möchten.

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Über Carlo Carrenho

Der Verfasser dieser Kolumne hat sich nie ganz davon erholt, dass er als Teenager gezwungen wurde, Bücher zu lesen, die für ihn absolut keinen Sinn ergaben. Kaum ein Autor trug entscheidender zu diesem Trauma bei als José de Alencar, dessen romantische und endlose Beschreibungen von Bildern, Flüssen, Wäldern, Ästen, tropischen Landschaften – und noch mehr Blättern! – im Nordosten Brasiliens ihm tief in Erinnerung geblieben sind. Im Süden des Kontinents wurde der Verfasser dieser Kolumne Zeuge des fast übermenschlichen Engagements von Jorge Brianza während mehr als 30 Ausgaben der Internationalen Buchmesse von Buenos Aires – von der Sicherstellung, dass kostenlose Frachtangebote für Buchhändler tatsächlich funktionierten, bis hin zur Lösung von Parkplatzproblemen, logistischen Notfällen und ganz speziellen Krisen. Der Verfasser hatte einmal vor, am 23. April während der Messe in einer Bar in Palermo eine „St.-Georgs-Party“ zu organisieren, als Hommage an Jorges unermüdlichen Einsatz. Leider kam COVID dazwischen, und die Party fand nie statt. Aber vielleicht ist noch Zeit dafür.

Die Kolumne erscheint montags im Original bei Publishing Perspectives auf Englisch,  Zweitveröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von PP.